Direkt zum Inhalt
Gegründet vom Verbraucherzentrale Bundesverband und seinen Mitgliedsorganisationen
Gesichter blicken einen laufenden Betrüger mit großer Kreditkarte hinterher

Dialogforum

Wenn Vertrauen teuer wird...
Gemeinsam gegen Kontobetrug und Scamming

Am 21. April 2026 trafen in Berlin verschiedene Perspektiven aus Verbraucherschutz, Politik, Finanzwirtschaft und Strafverfolgung aufeinander, um sich einer gemeinschaftlichen Aufgabe zu stellen. Gemeinsam diskutierten sie darüber, wie Verbraucher:innen vor immer perfideren Betrugsmaschen bewahrt und im Schadensfall wirksam unterstützt werden konnten.

Im Fokus: Videoimpuls und Beitragsausschnitte

Beim Dialogforum „Wenn Vertrauen teuer wird … Gemeinsam gegen Kontobetrug und Scamming“ kamen Vertreter:innen aus Verbraucherschutz, Politik, Finanzwirtschaft und Strafverfolgung und ihre unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Im Mittelpunkt stand der Austausch darüber, wie Verbraucher:innen wirksam vor zunehmend perfiden Betrugsmaschen geschützt und im Schadensfall gezielt unterstützt werden können.

Sie möchten mehr erfahren, in die Inhalte eintauchen? Entdecken Sie hier ausgewählte Beiträge mit spannenden Einblicken und eine Medienresonanz von t-online!

Wir alle sind immer stärker digital unterwegs und gleichzeitig professionalisieren sich ja auch die Betrugsmaschen. Man muss sich dieser Aufgabe annehmen und im Zweifel halt alles auch gleichzeitig und nicht davor die Augen verschließen. Sicherheit ist keine Bürokratie, sondern wirklich ein Asset, was unsere Gesellschaft auch zusammenhält.

Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes

Ramona Pop bei der Fishbowl

Die Angriffe werden immer komplexer, die werden immer intelligenter. Also müssen die Systeme, um die abzuwehren, auch immer intelligenter werden. Das ist eine Daueraufgabe. Wir brauchen sehr viel mehr Kooperation. Da muss der Gesetzgeber aktiv werden, um dafür auch die Rahmenbedingungen zu schaffen.

Heiner Herkenhoff, Hauptgeschäftsführer Bundesverband deutscher Banken

Heiner Herkenhoff bei der Fishbowl

Unser Ziel ist, dass es uns gelingt, uns so viel, wie wir es irgendwie wollen, zu digitalisieren, ohne Abstriche hier und dass die Systeme trotzdem sicher sind.

Caroline Krohn-Atug, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Caroline Krohn-Atug bei der Fischbowl

Wir stärken Verbraucherbildung so, dass sie im Alltag trägt. Aber sie ersetzt keinen strukturellen Schutz. Und dieser ersetzt aber wiederum auch keine Verbraucherbildung. Aber ohne beides wird es schwer mit der Dynamik von Finanzscamming Schritt halten zu können.

Luise Will, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz

Luise Will begrüßt zum Dialogforum

Crosssektoral zusammenzuarbeiten ist eine ganz essenzielle Bedingung, um wirklich auf Augenhöhe gegen Betrugsnetzwerke arbeiten zu können. Was gefordert (…) ist, sogenannte Anti Scam Center zu etablieren, (…) wo Banken, Telekommunikationsanbieter, soziale Netzwerke, Strafverfolgungsbehörden (…) wirklich kooperieren, (…) um so auf die verschiedenen Ebenen gegen die Betrugsnetzwerke zu arbeiten.

Dr. Nino Goldbeck, Zentralstelle Cybercrime Bayern

Dr. Nino Goldbeck bei seiner Keynote
Blick ins Publikum bei Blitzumfrage
Rückblick

Eindrücke, Fotos und mehr

Impulsgeber:innen und engagierte Gäste diskutierten, wie Verbraucher:innen wirksam vor Kontobetrug und Scamming geschützt werden können, welche strukturellen Ansätze dafür notwendig sind und welche Rolle Verbraucherbildung dabei spielt. Vielfältige Perspektiven aus Politik, Wirtschaft, Strafverfolgung, Verbraucherschutz und Zivilgesellschaft machten Chancen, Herausforderungen, offene Fragen und Handlungsansätze im Kampf gegen Betrug sichtbar.

Impressionen

Personen und Sprechblasen, (c) iStock.com/VictoriaBar

Ein Programm - viele Perspektiven

In Impulsen, Dialogen und Fishbowl stand der Austausch im Fokus – mit dem Ziel, systemische Schwachstellen sichtbar zu machen, Schäden zu verhindern und Vertrauen nachhaltig zu stärken. Die Dialogveranstaltung brachte Expert:innen aus Politik, Finanzwirtschaft, Wissenschaft, Rechtsdurchsetzung und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam intersektionale Lösungsansätze zu entwickeln.

Zum Programm

Sprecher:innen

Porträt Ramona Pop

Ramona Pop

Vorständin

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Portät Heiner Herkenhoff

Heiner Herkenhoff

Hauptgeschäftsführer

Bundesverband deutscher Banken e.V.

Porträt Nino Goldbeck

Dr. Nino Goldbeck

Oberstaatsanwalt

Generalstaatsanwaltschaft Bamberg
Zentralstelle Cybercrime Bayern

weitere Sprecher:innen

Porträt Anette Kramme

Anette Kramme

Staatssekretärin

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Porträt Sascha Straub

Sascha Straub

Referatsleiter Finanzdienstleistungen, Marktbeobachtung und Statistik

Verbraucherzentrale Bayern e.V.

Porträt Peter Lauth

Peter Lauth

Senior Director Risk Management

Visa Europe

Porträt Josef Schleghuber

Josef Schleghuber

Head of Financial Risk Management & Financial Infrastructure

Telefónica Germany

Porträt Caroline Krohn-Atug

Caroline Krohn-Atug

Leiterin des Fachbereichs Digitaler Verbraucherschutz

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Porträt Christoph Greven

Prof. h.c. Dr. med Christoph Greven

Arzt, Krefeld

Porträt Luise Will

Luise Will

Geschäftsführerin

Deutsche Stiftung Verbraucherschutz

Porträt Sven Scharioth

Sven Scharioth

geschäftsführender Vorstand

Deutsche Stiftung Verbraucherschutz

Porträt Katja Weber

Katja Weber

Moderatorin

image

BLEIBEN SIE INFORMIERT

Was gibt es Neues bei der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz? Mit unserem Newsletter halten wir Sie auf dem Laufenden.
 

Newsletter abonnieren